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MPU-Vorbereitung

Ziel der MPU ist es festzustellen, ob zukünftig von Ihnen keine erhöhte Gefahr für die Verkehrssicherheit ausgeht.

Eine MPU wird angeordnet, wenn die Führerscheinstelle davon ausgeht, dass bei Ihnen das Risiko für eine erneute Auffälligkeit im Straßenverkehr besonders hoch ist. Denn eine herausragende Auffälligkeit im Straßenverkehr erhöht die Wahrscheinlichkeit für eine erneute Auffälligkeit.

Bei der MPU wird geprüft, ob Sie seit Ihrer Auffälligkeit im Straßenverkehr aus Ihren Fehlern gelernt haben und Ihr fehlerhaftes Verhalten auf eine lange Sicht verändert haben.

Wenn Sie wiederholt mit Alkohol, Drogen und/oder mit Regelverstößen im Verkehrsgeschehen aufgefallen sind, dann wird es Ihnen nicht aus heiterem Himmel passiert sein. Dafür gibt es Hintergründe. Sie sollten darüber nachdenken, wie es soweit kommen konnte und was Sie daraus für Ihr weiteres Leben lernen können bzw. was Sie zukünftig nicht mehr machen wollen. Sich diese Gedanken vor der MPU zu machen und sich Strategien zu überlegen in Zukunft nicht mehr in eine auffällige Situation im Straßenverkehr zu geraten, ist sehr empfehlenswert, um ein positives Gutachten bei der MPU zu erhalten.

Ich bespreche mit Ihnen intensiv die Auffälligkeiten und analysiere mit Ihnen deren Hintergründe. Wir klären kritisch das "Warum" und das "Wozu" Ihres auffälligen Verhaltens im Straßenverkehr.

Nachdem die Hintergründe bekannt sind, wenden Sie sich dem Thema "Verhaltensänderung" bzw. der Änderung der Lebenseinstellung zu, wie Bspw.: ein anderer Umgang mit Stresssituationen in der Familie und im Beruf, sich abzugrenzen lernen, sich realistische Ziele setzen, den Sinn für das eigene Leben herausfinden. Auch neue Konsumgewohnheiten werden besprochen, wie Bspw.: Drogenabstinenz, Alkoholverzicht oder das kontrollierte Trinken.

Eine dauerhafte Abstinenz gelingt nur dann, wenn der Betroffene sie als positive für seine Zukunft erlebt und einen Nutzen darin sieht.  Auf dieser Grundlage bestehen gute Aussichten, dass sich Ihr Denken und Ihre Gefühle bzw. die gesamte Lebenseinstellung dermaßen ändern, dass Sie zukünftig keine Drogen mehr einnehmen und/oder kein Alkohol mehr trinken bzw. diesen kontrolliert zu sich nehmen wollen. 

Beispiele für MPU-Anlässe

* Alkohol (Promillegrenzen)

* Drogen

* Punkte in Flensburg

* deviantes Verkehrsverhalten


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